Die andere Seite Alfred Kubin

ISBN: 9783499137716

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Paperback

250 pages


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Die andere Seite  by  Alfred Kubin

Die andere Seite by Alfred Kubin
| Paperback | PDF, EPUB, FB2, DjVu, audiobook, mp3, RTF | 250 pages | ISBN: 9783499137716 | 3.62 Mb

Dieser einzige Roman des großen österreichischen Zeichners Alfred Kubin (1877-1959), den schon Hermann Hesse als ein unvergeßliches, als das »am meisten dichterische Werk der letzten Jahrzehnte« bezeichnet hat, ist inzwischen als ein SchlüsselwerkMoreDieser einzige Roman des großen österreichischen Zeichners Alfred Kubin (1877-1959), den schon Hermann Hesse als ein unvergeßliches, als das »am meisten dichterische Werk der letzten Jahrzehnte« bezeichnet hat, ist inzwischen als ein Schlüsselwerk der modernen Literatur erkannt worden.

Es hat Kafka, jünger, Kasack und den ganzen Surrealismus, auch die Gruppe um den Blauen Reiter, dem Kubin angehörte, sowie Beckmann, Feininger und Klee beeinflußt. Tatsächlich erstaunlich ist die visionäre Kraft Kubins, die ihn die Menschheitskatastrophe voraussehen ließ, die er selber noch erleben mußte.Zum Inhalt: »Eine Reise ins Traumreich, in die Traumstadt Perle, die noch hinter dem dunkelsten Tibet ein dunkler Mensch gründete, ein Salzburger Schulfreund des Erzählers, jetzt ein Magier mit riesigen seelischen und materiellen Hilfsmitteln.Dieser Mensch, Patera, herrscht aus seinem gigantisch-stummen Palaste durch einen dunklen Seelenbann, der die Untertanen seine Leiden und seine Launen wie in Krämpfen und Zuckungen miterleben macht.

Nie scheint im Traumland die Sonne und nie der Mond, farblos und wie in einer ewigen Beängstigung dämmert das Reich der Anderen Seite unter einem stets gleichmäßigen Himmel.Herkules Bell, der gewaltige Pökelfleischkönig aus Philadelphia, tritt auf- er hat Patera den Untergang geschworen und beschlossen, das Traumreich den Fortschritten der Neuzeit zu erschließen. Pateras Gegenwehr gegen die mit unheimlicher Energie betriebene Wühlarbeit des Amerikaners ist im Grunde nichts als eine allmähliche Selbstvernichtung: zuerst kommt ein Bann des Schlafes über alles Volk, dann ein Taumel orgiastischer Wildheit.

Tierhorden, Scharen kriechenden und fliegenden Gewürms, Wolken seltsamer Insekten haben die Welt zum Untergang reif gemacht. Da beginnt zum Schluß noch eine geheimnisvolle Zerbröckelung und Zermorschung aller Materie, Einsturz, Hungersnot, Feuersbrünste, der entfesselte Massenwahn der zu Tode Geängstigten, ein gigantischer Sturz wilder Vernichtungsvisionen.« (Hermann Esswein)



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